Benninghofen


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FW 190 A-8, LM

RC Modellbau > Flugzeuge, Elektro > Schaum

Mein erster Warbird: Die LM-Focke FW 190 A-8 aus EPP in ung. 1:12

Aufgrund eines Threads im www.rclineforum.de bin ich auf die Focke gestossen. Es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, aber die Erfahrungen der anderen User dort gefielen mit. Und so wurde beim Hersteller www.lm-model.cz auch eine Focke bestellt. War eigentlich total einfach. Der Hersteller beherrscht mehr deutsch als ich tschechisch... Und die anschließende Banküberweisung per IBAN und BIC ging ebenfalls problem- und kostenfrei. CZ ist ja auch in der EU.

Der Paketbote kommt...

Oh. Ein ARF-Baukasten. Ein paar Schaumteile. Und eine für Anfänger recht magere Anleitung. Aber mit Hilfe der Leute aus dem Forum habe ich das alles irgendwie geschafft.

Der Erstflug war nach etlichen Stunden Flug mit der Querruder-MiniMag. Auf der ich auch noch nicht so sicher war, wie ich gehofft hatte.

Aber es waren ein paar Veteranen auf der Wiese. "Schaffst Du schon!" und solche netten Worte hörte ich. Irgendwer hat sie dann für mich geworfen. Damit ich direkt die Finger an den Knüppeln hatte. Vielleicht haben sie auch auf den Absturz gehofft.

ABER:

Die Focke flog. Schneller und agiler als die MiniMag, aber auch folgsamer auf Ruderbefehle. Die MiniMag landete auf dem Altenteil und wurde nachher absturzfrei, aber leicht angestaubt, verkauft.

Daraufhin war die Focke mein neuer Lieblingsflieger. Immer dabei im Kofferraum. Mit ca. 85 cm Spannweite paßte sie locker da rein. Nachher war die lackierte Schaumoberfläche durch die Sommerhitze im Kofferraum schon recht spröde und fühlte sich an wie ein trockener Schwamm.

Runde 2 1/2 Jahre hat sie mich begleitet. Von zaghaften flachen Runden bis zu wildem Luftkampf-Gekurbel hat sie alles gesehen und mitgemacht.

Runtergefallen ist sie 3 mal. Einmal im Bermudadreieck für 35 MHz auf unserer Wiese. Rumpfbruch. UHU Por drauf, ablüften lassen, zusammengedrückt. Fertig. Runde 10 Minuten danach flog sie wieder wie vorher.

Einmal hat sie einen Stömungsabriß im Landeanflug bekommen. Und ein freundliches Rad geschlagen. Fläche rausgefetzt. Auch das wurde auf der Wiese geflickt. War doch nur eine Fleischwunde... EPP staucht nicht und läßt sich problemlos stumpf kleben.

Der letzte Absturz blieb auch der letzte! Das UHU Por hatte nicht abgebunden und so war der Rumpf an der Klebestelle irgendwie noch weich. Also wurde sie geschlachtet. Nur die Flächen und die Kabinenhaube habe ich behalten.

Mit den vorhandenen Flächen habe ich nach einem Plan von Timo Starkloff einen Rumpf für eine
Nakajima "Hayabusa" geschnitten. Aus EPP.

Für die Hayabusa war aber keine Kabinenhaube im Fundus. Also habe ich die total unterdimensionierte Kanzel einer Cox Mustang aufgeklebt. Das sah total bescheuert aus. Aber nach ein paar anderen bescheuerten Anbauten wurde aus der Hayabusa ein Rennflugzeug im Stil der 50er Jahre-Comics.


Und die Hayabusa fliegt genial. Wendig, schnell und folgsam. Aber langsam kann sie auch. Am meisten macht es Spaß, damit im Wind von rund 3 bft. enge Kurven zu drehen.

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