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FMC Lichtenplatz

Mein Verein:

FMC Lichtenplatz e.V. Wuppertal 1958

Die Geschichte:


Um 1956 ging es los: Im Schulungsraum der Fa. Vorwerk traf man sich zu Bastelabenden, um vorbildgetreue Schiffe zu bauen, die auch auf der Landesausstellung in Essen gezeigt wurden. Ein Mitglied der Familie Vorwerk unterstützte die Hobbybastler finanziell und spendete sogar Geld für die erste (noch quarzlose) Fernsteuerung. Die Schiffe durften dann auf dem Teich im Vorwerk-Park getestet werden.

Ein Meister der Fa. Vorwerk war Teilnehmer der Bastelstunden und auch Segelflug-Pilot in Langerfeld, weshalb sich das allgemeine Interesse über einen Abstecher zum Fesselflug mit einer Verbrenner-Focke-Wulf immer mehr auf den Freiflug ausrichtete. Freiflugsegler wurden zuerst auf dem Langerfelder Gelände geflogen, auf dem sich jetzt ein Gewerbegebiet befindet. Alle Segler wurden mangels Winde per Seilstart mit Umlenkrolle in die Luft befördert.

1958: Gründung des FMC Lichtenplatz e.V. durch 8 Hobby-Freiflieger, um an landesweiten Wettbewerben teilnehmen zu können. Pfingsten 1958 nahm man an einem Wettbewerb in der Rhön teil, ohne schon eingetragener Verein zu sein oder sich überhaupt mit Hangflug auszukennen.

05.02.1959:
Eintrag ins Vereinregister unter der Nummer VR1045.
Zwischenzeitlich wurde auf Scharpenacken sogar mit einem Schmitt-Argus-Rohr, besser bekannt als Pulso, experimentiert, welches in der Werkstatt der Fa. Vorwerk (als Einspritzdüse getarnt) gefertigt wurde. Die Versuche waren aber ohne die notwendige Sauerstoff-Flasche als Anlasser nicht von Erfolg gekrönt.

1962/1963 trat man in direkte Konkurrenz zum "Wuppertaler Luftsportclub", der zwar größer, aber auf Wettbewerben damals um so erfolgloser war. Es folgte ein einseitiger Austausch an Mitgliedern. Damit hatte der FMCL um 1968 schon 35 eingetragene Mitglieder.
Es folgte ein mehrmaliger "Umzug" des Vereins auf verschiedene Flugwiesen (u.a. sogar bis nach Remscheid-Lennep), da auf Scharpenacken zu der damaligen Zeit ohne die kleinen leistungsfähigen Motoren kein Elektroflug möglich war.

Manche Anwohner hatten sich wegen des Lärms der Verbrenner, Diesel und Methanoler sogar Störsender gebaut, um die funkferngesteuerten Modelle im Flug zu sabotieren.Es folgte leider das langsame Sterben des Vereins mangels aktiver Mitglieder. Durch Beruf, Familie und andere zusätzliche Interessen stand bei den ursprünglichen Mitgliedern kaum noch Zeit für den Flugmodellbau zur Verfügung.

August 2007:
Wir Wildflieger auf Scharpenacken machten uns Sorgen über das weitere Fliegen dort, da gerüchteweise das Truppenübungsgelände von der Bundeswehr über die G.E.B.B. (Beschaffungs- und Verwertungsgesellschaft für Bundeswehreigentum) verkauft werden soll.

Anfragen bei der Bundeswehr, der G.E.B.B. und der Stadt verlaufen aufgrund unklarer Aussagen im Sande. Es wird auf laufende Verkaufsverhandlungen verwiesen.Das Auftreten von Feldjägern als "Platzwarte" auf dem Scharpenacken und die Aussprache von Flugverboten unter Androhung von Platzverweisen und Geldstrafen lassen Unruhe aufkommen. Aus Mail-Antworten von z.B. von Hr. Liesendahl (09.10.07) werden auf Scharpenacken sogar Reiter mit Bundeswehrhubschraubern verfolgt.

Angeblich hat die Stadt Wuppertal die Unterstützung der Bundeswehr angefordert, um die Einhaltung der Nutzungsregeln des ehemaligen Truppenübungsplatzes und jetztigen Naherholungsgebietes durchzusetzen.Wie aus den Antworten div. Parteisprecher und städtischer Beauftragter hervorgeht, hat es auch schon mehrfach Beschwerden von anderen Naherholungssuchenden über die Aktionen der Feldjäger gegeben.Das Landschaftschutzgebiet gehört der Bundeswehr, die die Vermarktung der G.E.B.B. übertragen hat. Das Wegerecht scheint bei der Stadt Wuppertal zu liegen. Ein Pächter ist das LKA und ein weiterer der Schäfer, der laut eigener Aussage das Nutzungsrecht an allen Wiesenflächen hat.In verschiedenen Gesprächen unter uns Wildfliegern wird klar, daß es so nicht weitergehen kann. Die angedrohten Strafen von bis zu 50.000 Euro bleiben vielen im Hals stecken.Trotz der unklaren Situation sichert jedoch der DAEC Versicherungsschutz für Flieger auf Scharpenacken zu.

04.11.2007:
Es entstand die Idee von Forenmitgliedern von " Modellbauvideos.de", sich aufgrund der unklaren Sachlage auf dem Wildfliegergelände Scharpenacken dem bestehenden Verein FMCL anzuschließen, um beim Wunsch nach einer offiziellen Aufstiegserlaubnis auf Scharpenacken als Verein mehr "Gewicht" zu haben.

17.11.2007:
Einige Informationen hatten wir von Herrn Peter Töllner erhalten, wie es um den Verein FMCL steht. Es wurde abgesprochen, sich mal zu treffen, um Details zu klären. Es folgte ein Aufruf an Scharpenacker Wildflieger über das Forum "Modellbauvideos.de" zum Anschluß an den (ruhenden) Verein FMCL.


11.01.2008:
Treffen in der Gaststätte "Rigi Kulm". 13 Teilnehmer aus dem Forum
www.Modellbauvideos.de schließen sich dem Verein an, der einer der ältesten Modellflugvereine in Deutschland ist.

Der FMCL ist wieder da!


Vereinsvorstand:
1. Vorsitzender T. Hill
2. Vorsitzender Chr. Bürger
Kassenwart P. Töllner
Schriftführer J. Nowak

12.01.2008:
Umsetzung einiger Ideen zum Öffentlichkeitsgang des FMCL durch die Betreiber der Internetseite www.Modellbauvideos.de.

Die Vereinsseite
www.FMC-Lichtenplatz.de wurde erstellt. (Dort sind auch weiterführende Informationen und die Konditionen für einen eventuellen Vereinsbeitritt zu finden.)

Anfang 2009:

Erneute Jahreshauptversammlung mit unwesentlichen Änderungen an Satzung und Vorstand.

Anfang 2010:

Wieder eine Jahreshauptversammlung mit einer personellen Vorstandsänderung. Ich darf mich
jetzt 2. Vorsitzender nennen, denn Chr. Bürger mußte aus zeitlichen Gründen das Amt aufgeben.
Schade. Er hat es mit viel Initiative und Sachverstand betrieben.

Das alte Vereinslogo

Das alte Vereinslogo

So fing es 1956 an

Bööötchen fahren auf dem Teich vom Firmengelände Vorwerk

Flugmodellbetrieb auf dem Scharpenacken Wuppertal

Der Truppenübungsplatz Scharpenacken. Unendliche Weiten...

Damals auf dem Scharpenacken

Die alten Bilder wurden uns freundlicherweise von Herrn F. J. Brockherm zur Verfügung gestellt. Hr. Brockherm ist eins der Gründungsmitglieder und hat uns am 10.03.08 ein paar interessante Hintergundinformationen über das Zustandekommen und den Beinahe-Tod des Vereins geschildert. Vielen Dank!

Mein Dank gilt auch Herrn
Horst Töllner (verstorben 04/2007), der mit viel Eigeninitiative den Verein in unsere Zeit rettete.


Und so sieht es heute manchmal aus

Ein Bild vom "Kleinen Treffen in Wuppertal" 2007

Der neue Zaun

Und das ist der neue Zaun, der das Ausgleichsgelände (für den Bau der Justizvollzugsanstalt nebenan im Naturschutzgebiet) vom zugänglichen Teil des Naherholungsgebietes Scharpenacken abtrennt.

Stimmt es, daß der Zaun von der Abstimmung dafür bis zum ersten Spatenstich nur 3 oder 4 Tage brauchte? Konnte man in dieser Zeit (nah an der Weihnachtszeit 2008) das Ganze international ausschreiben, Angebote auswerten und den Auftrag erteilen? Und noch Material besorgen, die Personalplanung machen und mit den Arbeiten beginnen?

Wirklich toll, meine Herrschaften Politiker. Einen Knast in ein Naturschutzgebiet zu pflanzen. Und als Ausgleichsfläche ein bestehendes Gelände zu zerteilen. Naja, Wuppertal hat ja über 70% Grünflächen gemessen am Stadtgebiet. Das ist so viel. Da können wir auch noch mehr zubauen. Genau wie das geplante Gewerbegebiet "Kleine Höhe". Und noch mehr Bauvorhaben auf der grünen Wiese, von denen der gemeine Bürger nur erfährt, wenn er sich zu den Öffnungszeiten in irgendeinen Keller bewegt, in dem der Planungsausschuss die Pläne ausliegen hat.

Auch unser Bürgermeister Hr. Jung hat sich beim Ortstermin sichtlich bedeckt gehalten und lieber das Thema gewechselt. Denn es ging nicht um die Optik des Zauns! Daß der Zaun den bergischen Zäunen entspricht, stand nicht zur Debatte. Es ging um den Bau des Zauns und seine Bedeutung selbst!

Wer hat schon den Mut zu sagen: "OK. Wir haben einen Fehler gemacht und uns dem Bürgerwillen entgegen gestellt. Und weil wir ja die Bürger vertreten, machen wir es rückgängig." Na, wer hat einen solchen Mut? Mhm?

Nach vielen Leserbriefen und der Bildung einer Bürgerinitiative scheint sich aber nichts mehr zu bewegen. Schade!

Nur die Naturranger machen weiter und schlagen zumindest Konzepte vor, wie das Dilemma mit dem Zaun möglichst schadensarm gelöst werden kann. Super! Bleibt dran, Leute!

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