Benninghofen


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


F4U-5, Fly2Air

RC Modellbau > Flugzeuge, Elektro > Schaum

F4U-4 Corsair vom Fly2Air aus EPP mit einer Spannweite über 1 m

Libor von LM-Model.cz tat sich etwas schwer mit der Idee, doch mal seine Flieger in einem Maßstab mit Spannweiten über 1 m anzubieten. Er hätte sie ja nur "hochskalieren" müssen für CNC.

Und weil die Corsair ja mein Lieblingsflieger ist und es einen neuen Kleinserienhersteller gibt, der "meine" Corsair aus EPP schnitzt, habe ich mir direkt mal eine geordert.

(Ausführlicher Baubericht im RCLineForum.)

Und, weil es noch eine Art Vorserie war, auch regen EMail-Kontakt mit den Jungs gehabt. Leider krankt meine Corsair an einem sehr wichtigen Punkt: Die Flächen sind zu weich. Dadurch schnappen die Querruder und die Wirkung geht in den Keller.

Einer von uns 3 Bestellern aus dem Verein hat die Flächen mit 25er Glas und Harz gehärtet. Perfekt!

Aber von einem Baukasten für ein Flugmodell erwarte ich eigentlich, daß es fliegen kann. Und das kann es, wenn es nach Anleitung aufgebaut wird, nicht so einfach.

Dabei wiegt die Kiste ohne Akku nur 900 Gramm (rund 1200 Gramm mit Akkus) und die Flächenbelastung gleicht trotzdem eher einem Shocky.

Und das ist der Baukasteninhalt. Sieht ja irgendwie nach nichts aus. Aber man kann was draus machen!

Die gemäß Anleitung angezeichneten Randbögen. Die werden dann beigeschliffen.

Das Leitwerk wurde aus 10mm-EP RG 30 nachgebaut. Das originale 8mm RG 25 ist viel zu weich.

Die Panellines auf den Flächen.

Der Rohbau des Cockpits aus den Resten, die genau dort ausgeschnitten wurden.

Das Cockpit ist fertig. Ein Pilot muß noch shanghait werden.

Rohbau. Die Holzdinger auf den Flächen sind die nicht verbauten Verstärkungen.

Im Forum schlugen die Hersteller einen 9"-Prop vor. Aber irgendwie ist mein 13er stimmiger.

Motor, Löffel, Regler 218 Gramm.

Servos und Krempel 94 Gramm.

Schaumgewicht 225 Gramm

Weil der Rumpf so scale ist, daß er zu einer F4U-5 gehört, mußten die beiden Beulen an der Cowling zwingend nachgebaut werden.

Die Panellines auf dem rohen Flieger. Ich hoffe, sie schimmern durch die fertige Lackierung durch.
Denn wenn man sich vermalt, kann mal es mit weissem Edding Lackstift Typ 750 "löschen". Wenn die Panellines auf dem fertigen Decklack schief laufen, nicht mehr.

Das Seitenruder läuft in der Hohlkehle. Gibts nicht bei EPP? Quatsch. Geht doch! Kostet allerdings ein paar Stündchen Hirnschmalz und eine halbe Stunde Bastelarbeit.

Querruder aus Balsa neubauen und die dünnen EPP-Ruder ersetzen? Je Stück 22 Gramm!
Höhen- und Seitenruder mit Vließ-Scharnieren angeschlagen.

Wird der Akkuklappen-Ausschnitt den Rumpf zu sehr schwächen? Schaun mer mal!

Aufgrund zu langer Servokabelverlängerungen ein ganz schönes Gedöne im Rumpf.

Klappentest. Klappt!

Die erste Lackierung mit der Grundfarbe. Auf den Rumpf wurde 25er Glasmatte mit Parkettlack aufgebracht.

Seitenruder, Höhenruder, Querruder und je Seite eine 2-geteilte Landeklappe. Funktioniert super!

Erstflug. Jungejunge. Ein ganz schöner Trümmer! Schub ist satt und schmutzig da.

Die Querruderservos sind zu schwach. Die sind aus einem Carson Eurofighter und werden noch ersetzt. Und die Flächen müssen dringend verstärkt werden.

Protronik 2815-850, 11x7"x3 CAM Carbon an Ramoser Nabe, Hype 30A BL-Control, 6 Servos der 9-Gramm-Klasse. 2 parallele 3s1p2200mA.

Homepage | Begrüßung | FORUM | FMC Lichtenplatz | Suche Fluggelände! | Plastik-Modellbau | RC Modellbau | Ahnenforschung | HP-Historie | Kontakt | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü