Benninghofen


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5,8 GHz 25 mW

RC Modellbau > First Person View FPV

Das FPV-System meiner Träume. Und der Horror für mein Modellbau-Budget.

Der Traum

Störungsarm soll es sein. Reichweite soll es haben. Und nach dem Reinfall mit der FCOIII direkt "vernünftig". Also kein Kram, den man erst teuer erkauft, nur um nachher zu merken: Das reicht noch nicht.

Also ein 5,8 GHz-Set. Sowas gibt es bei www.Immersionsflug.de. Und kostet dort in der von mir gewünschten Version tutti completti runde 1100 Euro. Puh. Und dabei ist noch nicht mal die Möglichkeit, sich Telemetriedaten ins Bild einspeisen zu lassen.

Telemetrie?

Tja. Was wäre, wenn man nicht nur sehen könnte, was der virtuelle Pilot sehen könnte? Sondern auch, was das Flugzeug "fühlt"? Akku-Restkapazität, Höhe, GPS-Position, Geschwindigkeit und sogar einen eingeblendeten Richtungspfeil mit momentaner Entfernung zum Startpunkt kann man sich anzeigen lassen. Das wird direkt am Rand eingeblendet. Kostet nochmal runde 350 Euronen.

Wer jetzt mal auf Immersionsflug nachgesehen hat, meint vielleicht: "He, das gibt es schon für rund 670 Euro!", dem sei gesagt: Nö! Ich möchte kein Laptop mit auf die Wiese schleppen. Und eine maximale Reichweite von 500 - 800 Meter bei optimalen Bedingungen ist mir auch zu wenig. Also ist ein Diversity-Empfänger Pflicht. Und eine sogenannte Videobrille. Und das kostet nun mal.

Alternativen?

Klar gibt es andere Sets. Die werden im Ausland vertrieben und kosten teilweise weniger. Aber in Deutschland sind nur 2 Frequenzen dafür freigegeben, wenn man keinen Amateurfunkschein hat. Auf 2,4 GHz mit einer Sendeleistung von 10 mW und auf 5,8 GHz mit 25 mW. Und diese speziellen gesetzteskonformen Sets sind halt keine Massenware und damit entsprechend teuer.

Das 1100-Euro-Grundset wird jedenfalls angepeilt. Und dann diese Seite entsprechend erweitert.

Naja, nachdem im Moment alle, die schon Kontakt mit Globe-Flight hatten, total begeistert sind, hatte ich Hr. Seidel mal angemailt und ihm mein "Lastenheft" zukommen lassen mit Bitte um ein individuelles Angebot.

Manchmal geht aber nichts über ein vernünftiges Telefonat. Das Delay zwischen den Mails ist für eine vernünftige Kommunikation einfach mies!

Jedenfalls habe ich angerufen. Und er hat sich wirklich Zeit genommen! Dabei hat sich herausgestellt, daß das 1100 Euro-Set scheinbar für meine Bedürfnisse überdimensioniert ist.

Kurzerhand habe ich auf Basis der Beratung dann eines für 669 Euro gekauft. Bestehend aus Sender, Empfänger, Kamera, zusätzlicher Patch-Antenne und VR-Brille.

Und dann ging alles ganz schnell. Überweisung von mir, Auftragsbestätigung und Geldeingangsbestätigung von ihm. Oh. Die VR-Brille wird nachgeliefert. Dafür ist es dann die FatShark Rev_B (leichter, Vorsatzlinsen zur Dioptrien-Korrektur usw.).

Versandbestätigung und Link zum Tracking des DHL-Päckchens kamen auch umgehend und so habe ich fast minütlich das Paket getrackt...

Am Abend versendet, am nächsten Mittag gut verpackt hier eingetroffen. Super! Mist nur: Ich muß aufgrund von Betriebsferien fast 1 Monat auf die Nachlieferung der VR-Brille warten.

Am Stromkabel des Empfängers waren keine Stecker. Naja. Woher sollte er auch wissen, was ich an Stromspender anschließe? Kurzerhand wurden Goldis angelötet. Am Sender ist ein roter BEC-Stecker. Also habe ich mir einen Adapter auf 2mm Goldstecker gelötet.

Alles angeschlossen. Hm. Wie kontrolliere ich die Funktion? AH! Die RCA-Stecker des Empfängers in den Fernseher gestöpselt und... KEIN BILD! Nanu? Tja, es darf gelacht werden: Die Kappe war noch auf dem Objektiv ;-))

Kurz: es funktioniert 1A.

Und jetzt? Ich kann ja den Fernseher nicht mitnehmen auf die Wiese. Hm. Notebook vorhanden. Aber dieses hat keinen Video-IN. Dafür habe ich dann noch schnell einen sogenannten Video-Grabber gekauft (MSI Movie Vox Mini, NP 10 Euro im Mediamarkt). USB auf der einen Seite, Kabelpeitsche mit RCA auf der anderen. UND DAS KLAPPT!

Also hockte ich dann im Schnee auf der Wiese und habe einen Buggy, der mit 2G4 fährt, mit dem Kamerasystem ausgerüstet und bin ein paar Meter rumgedüst. Ist noch nicht der Knaller, weil das Ding im Schnee nicht vorwärts kommt und die Flecken ohne Schnee nur ein paar Quadratmeter groß sind. Und mir war kalt...

Ziemlich wackelig war die ganze Angelegenheit, weil die Kamera nur mit 1 Klett provisorisch auf dem Dach des Buggy befestigt war.

Hier ist der Link zum 1. Outdoor-Test des Buggys mit 2,4 GHz-Steuerung und des FPV-Systems mit 5,8 GHz:
http://www.rcmovie.de/video/cbed37aeca6fbe3fa544

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